Begräbnis

Begräbnis und der Tod meines Vaters

Was ich noch von meinem Vaters Tod gelernt habe!

Ich dachte, jetzt verliere ich einen geliebten Menschen und jetzt muss ich SCHLAG AUF SCHLAG folgendes erledigen:

  • Kirchliches Begräbnis organisieren
  • alle Dokument suchen (Heiratsurkunde, Geburtsurkunde, Totenschein)
  • Pate festlegen und erstellen (Stückzahl)
  • Familienangehörige und Freunde einladen
  • und einiges mehr

Man hat gar nicht Zeit zum Nachdenken, denn das muss alles sehr rasch gehen.

Nun weiß ich, dass diese Vorbereitungen einen sehr wichtigen Grund haben, bei der Trauerbewältigung.

Denn ich weiß nun, das die Organisation des Begräbnis eines ist:

EINFACH DANKE ZU SAGEN, für die Zeit die man mit jemanden verlebt hat.

Man kann den Verstorbenen, etwas zurückgeben, indem man ihr/ihm ein Begräbnis organisiert, dass er verdient hat.
Es ist wie als er noch unter uns war, wir schenkten ihm ein Lächeln und was kam zurück auch ein Lächeln.

Und wenn jemand plötzlich von uns geht, kommt in uns die Frage “WARUM” auf. Warum hast du mich verlassen, warum ist das passiert. Und es gibt sicher noch viele Warum Fragen.

Nur mit dieser Warum Frage dreht man sich nur im Kreis, den die kann niemand beantworten.

Man kann es versuchen sich folgende Warum Frage zu stellen:

Warum hat er gelebt? Macht es sicher auch nicht besser, was aber ist, dass man diese Frage vielleicht zu einem Teil beantworten kann.

Im nächsten Schritt der Trauerbewältigung kommt die Dankbarkeit.

Danke das ich dich ein Stück des Weges begleiten durfte. Danke das Du ein wertvoller Teil  meines Lebens warst. Diese Liste kann man sicher weiter und weiter führen.

Also mein TIPP: Lebt und genießt jeden Moment, mit eurer Familie, den diese  schönen Moment bleiben immer in euer Erinnerung.

BUCHTIPP!

Totenmahl

Und was das Totenmahl anbelangt, war meine Denkweise, jetzt ist ein Mensch verstorben, und man isst und Trink auf seine Kosten…
Auch das hat einen Sinn und ist wichtiger Bestandteil der Trauerbewältigung, nämlich früher war das so, dass die Menschen lange Anreisezeiten hatte und deswegen konnten man Sie nicht hungrig nach Hause schicken.

Das war ein Grund, aber der viel aus wichtigere Grund ist der:
Man sagt danke zu dem Menschen, der verstorben ist, man zeigt ihm seine Anerkennung und Wertschätzung, dass er ein Teil unseres Lebens war.

Man spricht über ihn, man lacht vielleicht auch mal, aber genau das ist was ein Verstorbener uns Hinterbliebenen wünscht.

EINFACH NOCHMAL DANKE ZU SAGEN, DASS ER ODER SIE EIN TEIL UNSERES LEBENS WAR.


” DER Architekt des Universums hat keine Treppe erschaffen hat, die ins Nichts führt.”

Das hat Grove Patterson, der Herausgeber der Tageszeitung Toledo Daily Blade gesagt. Und ich weiß das dies stimmt.

Was bleibt ist die Erinnerung, und genau das ist es!!!

Die Erinnerung gibt uns Hoffnung und Zuversicht  unseren weiteren Lebensweg zu beschreiten.

Meine Erfahrungen habe ich in meinem Buch verarbeitet zum Thema Tod und Trauer.

Nimm dir Zeit für deine Trauer

 Auch Abholung möglich!

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